Donautal-Wandertrio – Das neue Wanderevent im Schwäbischen Donautal (Teil 1/2)

Donautal Wandertrio

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Das Schwäbische Donautal hat sich zu einem echten Wander-Geheimtipp in Bayern entwickelt. Mit dem DonAUwald-Wanderweg, den neuen Premium-Spazierwanderwegen „Streifzüge“ und den Donautal-Panoramawegen bietet die Region abwechslungsreiche Naturerlebnisse für Aktivurlauber und Erholungssuchende.

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein komplett neues Wanderevent statt: das „Donautal-Wandertrio“. Vier Tage lang konnte man vom 07. bis 10. Mai 2026 die Region zwischen den Landkreisen Dillingen und Günzburg auf abwechslungsreichen Wegen aktiv erleben. Bei insgesamt 40 geführten Wanderungen mit besonderen Themen durften alle angemeldeten Teilnehmer Ruhe & Entspannung in der Natur finden, Gemeinschaft erleben und Regionale Genüsse entdecken.

Welche der abwechslungsreichen „Donautal-Wandertrio“ Touren ich mir ausgesucht habe und was ich dabei alles erleben durfte, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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DonAUwald & Donaukraft entdecken

Für meinen Aufenthalt im Dillinger Land hatte ich ein gemütliches Einzimmerapartment im Dillinger Ortsteil Donaualtheim gebucht. Das Apartment “Kleine Auszeit” ist für 2 Personen ausgelegt und verfügt über ein komfortables Bad, einem ausziehbaren Bett sowie unterschiedlichen Sitzgelegenheiten. Neben einem Tisch zum Arbeiten oder als Essplatz, kann man auch die bestuhlte Terrasse im Garten nutzen.

Meine erste Tour „DonAUwald & Donaukraft entdecken” startete an der Radlertankstelle Offingen, einem beliebten Biergarten am DonAUwald Premium-Wanderweg.

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Nach einer herzlichen Begrüßung durch Franziska Bucher vom Donautal-Aktiv e.V. und unserem Wegepaten Viktor Winter startete unsere Gruppe entlang des DonAUwald-Wanderwegs durch die beeindruckende Auwaldlandschaft der Donau.

Auf schmalen Waldwegen und naturbelassenen Pfaden kamen wir an größeren Tümpeln und kleinen Teichen vorbei und schon bald tauschten sich alle Teilnehmer zu den am Wegrand blühenden Pflanzen sowie dem Zirpen und Zwitschern, das aus den Bäumen und Sträuchern zu hören war, rege aus.

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Ein erstes kleines Abenteuer erlebten wir beim überqueren des Altwassers über einen Bohlensteg und waren begeistert vom „urwaldartigen“ Zustand dieses Teilstücks.

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Dann ging es auf einem etwas breiteren Waldpfad entspannt weiter bis zur Donau. Dort befindet sich das Kraftwerk Gundelfingen.

An der Staustufe Gundelfingen

Bevor wir einen Blick ins innere des Kraftwerks werfen konnten, haben wir an der Fischtreppe der Staustufe Gundelfingen von unserem Wegepaten viel interessantes über die naturnahe Fischaufstiegsanlage erfahren, die den Fischen die Durchgängigkeit zwischen Ober- und Unterwasser ermöglicht.

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung durften wir dann das Kraftwerk betreten. Im Inneren zeigte uns Viktor Winter auf anschaulichen Tafeln, wie das Kraftwerk arbeitet und wusste auf höchst unterhaltsame Weise viel spannendes über die Turbinen, die Generatoren, den Ausbaudurchfluss und die Engpassleistung zu erzählen.

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Nach einer kleinen Vesperpause wanderten wir vom Kraftwerk auf einem parallel zum DonAUwald Wanderweg verlaufenden Weg zurück zur „Radlertankstelle“.

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Während wir durch den Buchenmischwald liefen, wurde der unverkennbare Geruch von Bärlauch immer stärker und kurz darauf kamen wir an einer Stelle vorbei an der weite Teile des Waldbodens mit blühendem Bärlauch bedeckt war.

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Zurück an der „Radlertankstelle“ wollten alle Teilnehmer noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Denn da waren wir uns alle einig: diese Tour war nicht nur geprägt von der spannenden Verbindung aus Naturerlebnis, Bewegung und Technik, sondern auch durch die entstandenen Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen Erinnerungen.

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Aufgrund des nicht ganz so tollen Wetters hatte der Biergarten „Radlertankstelle“ an diesem Tag leider nicht geöffnet. So bin ich zurück nach Dillingen gefahren und in der Altstadt zum MetzGOrant Benedikt´s gelaufen. In dem innovativen Systemrestaurant, einem Zusammenschluss aus traditionellem Metzgereihandwerk und Lifestyle-orientiertem Systemrestaurant, habe ich mir etwas leckeres aus der Tageskarte ausgesucht!

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Achtsam in den Tag starten

Nach einer erholsamen Nacht in meinem gemütlichen Einzimmerapartment “Kleine Auszeit” startete meine zweite Donautal Wandertrio-Tour „Achtsam in den Tag starten” bereits vor dem Frühstück am Parkplatz Fischerheim in Dillingen.

Nach einer herzlichen Begrüßung erzählte uns die Resilienztrainerin Melanie Brenner etwas über die positive Wirkung des Waldes auf Körper und Psyche und dass wir diese Wirkung durch entsprechende Achtsamkeitsübungen nutzen wollen, um Kraft für den Alltag zu schöpfen.

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Dann ging es los und wir liefen vom Fischerheim Dillingen die wenigen Schritte an die naheliegende Donau. Während sich der blaue Himmel auf der Wasseroberfläche spiegelte, starteten wir mit der ersten Achtsamkeitsübung bei der wir uns dehnten und den Moment der Ruhe genossen.

Danach begann unser Achtsamkeitsspaziergang und wir folgten dem DonAUwald Wanderweg auf flachen, naturnahen Wegen durch den Stadtwald. Alle Teilnehmer durften dabei Naturmaterialien sammeln, aus denen am Ende ein kleines Mandala entstehen sollte.

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Beim sanften wandern tankten wir neue Energie für den Tag und sensibilisierten dabei Körper, Geist und Sinne. Bei den Achtsamkeitsübungen lernten wir den Wald mit allen Sinnen zu genießen.

Am Ende unserer Tour hatten wir unsere Naturmaterialien zu einem Mandala zusammengefügt und dabei wurde uns bewusst, wie gut es tut, einfach draußen zu sein.

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Auf historischen Spuren in Staufen

Nach einem gesunden und ausgewogenen Frühstück, das ich auf der Terrasse vor meinem Apartment “Kleine Auszeit” genossen hatte, musste ich für die nächste Tour nach Syrgenstein fahren.

Dort, im Ortsteil Staufen, startete die Donautal-Wandertrio-Tour „Auf historischen Spuren in Staufen” an der Katholischen Pfarrkirche St. Martin.

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Begrüßt wurden wir von Wanderführer Karl-Josef Stutzmiller und der 1.Vorsitzenden des Kneippverein Gundelfingen Hildegunde Risse-Scherm.

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Nach einer Besichtigung der Pfarrkirche St. Martin folgten wir den Stationen des ausgeschilderten Jubiläumsweg Staufen durch den Ort. Dabei kamen wir an historischen Punkten wie der Alten Schule, dem Pfarrstadel, der Badwiese und dem Schlössle vorbei. An allen historischen Punkten waren Infotafeln angebracht. Doch viel spannender war es, den dazugehörigen Geschichten von Karl-Josef Stutzmiller zu lauschen.

Am Schlössle Staufen und der idyllische Kneippanlage am Klingenplatz führte der Jubiläumsweg hinaus in die Natur und hinauf zur Kapelle Maria Schnee. Hier oben hatten wir einen traumhaft schönen Rundumblick über die Landschaft, den Ort und das Donautal.

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Nachdem wir einen breiten Waldweg durchwandert hatten konnten wir noch einmal die herrliche Aussicht über eine blühende Wiese hinweg in die herrliche Natur und zum Schloss Altenberg genießen.

Anschließend führte der Weg wieder hinunter ins Bachtal und an der ehemaligen Viehmühle vorbei zurück nach Staufen.

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Zum Schluss noch echte Genussmomente

Wieder zurück an der Katholischen Pfarrkirche St. Martin beschlossen alle Teilnehmer der Donautal Wandertrio-Tour eine erfrischende Abkühlung in der idyllische Kneippanlage am Klingenplatz zu nehmen um anschließend im Restaurant Gasthaus Schlössle den Tag gemeinsam in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

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Bei „Pizza nach Wetzels Art“, Zwiebelrostbraten und Gefüllter Paprika spürte ich die Begeisterung der Wandertruppe für die Veranstaltung „Donautal Wandertrio“, denn alle hofften, dass dieses Event schon bald wiederholt wird.

Und ich freute mich auf die nächsten beiden Tage und meine Tour „Wenn das Moor erwacht…“ am Sonntag um 5:30 Uhr im Dattenhauser Ried!

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