STREIFZÜGE – Die neuen Premium Spazierwanderwege in der Region Günzburg / Neu-Ulm (Tag 2/2)

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„Wer einmal hier war, kommt gerne wieder!“ höre ich die Menschen sagen, denen ich auf den Premium Spazierwanderwegen in der Region Günzburg / Neu-Ulm begegnet bin. Und auch ich bin begeistert von der malerischen Landschaft mit Orten die zum Verweilen und Innehalten einladen, zu Rast und Naturbeobachtung und den Wegen der Spiritualität und Naturverbundenheit.

Von den insgesamt neun zertifizierten Premium-Spazierwanderwegen die im Oktober 2025 unter dem Namen „Streifzüge“ in der Region Günzburg / Neu-Ulm eröffnet wurden, befinden sich 3 Routen in der Region Günzburg und 6 Routen in der Region Neu-Ulm.

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In diesem Beitrag stelle ich euch zwei idyllische Spazierwanderwege aus der Region Neu-Ulm vor, nehme euch mit ins Klostermuseum und verrate euch wo ihr in Roggenburg eine leckere „Heffadoigdorta“ bekommt.

Die Spazierwanderrunde Weiherpfade

STREIFZÜGE-Weiherpfade:
Start/Ziel: Parkplatz an der Klosterkirche in Roggenburg
Strecke: 5,4 km | 0,4 km Zuweg
Chillzone: Liegewiese am Langweiher

Nach einem ausgewogenen Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbuffet im Autenrieder Brauereigasthof fahre ich nach Roggenburg.

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Dort parke ich auf dem Klostergelände auf einem der ausgewiesenen Parkbereiche und finde sofort den gut ausgeschilderten Einstieg zur Spazierwanderrunde Weiherpfade.

Über die sogenannte Kirchensteige geht es, an einer Streuobstwiese vorbei, den Hang hinunter zum historischen Radhaus am Stiftweiher.

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Vom Stiftweiher führt der Weg bergauf zu einer Wellenbank, an der ich einen herrlichen Blick über die traumhaft schöne Landschaft und auf die beiden Klostertürme habe.

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Auf einem ruhigen Waldweg komme ich zur Wannenkapelle „Maria Hilf“. Die Wallfahrtskapelle liegt auf dem Wannenberg und hat sich zu einem Gnadenort in Schwaben entwickelt.

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Ruhe und Besinnung pur!

Von der Wallfahrtskirche wandere ich noch ein kurzes Stück durch den Wald und erreiche die Stürzenweiher.

Bei einem entspannenten „Silent Walk“ entlang der malerischen Kette der Stürzenweiher lausche ich dem Konzert der Natur, bewundere das Lichtspiel auf der Wasseroberfläche und genieße die Farbenpracht der Wiesen.

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Am Ende der Stürzenweiher überquere ich die Straße und bin am malerischen Klosterweiher, der von Wiesen, alten Bäumen und einem barrierefreien Rundweg mit Bänken und Info-Tafeln umgeben ist.

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Das idyllische und naturnahe Gewässer liegt direkt unterhalb der Klosteranlage Roggenburg und ist ein beliebter Erholungsort mit einer schönen Liegewiese, einem Bootsverleih und einem Badesteg.

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Die „Alte Mühle am See“ ist, je nach Tageszeit ein Cafe, ein Restaurant mit Biergarten, eine Eventlocation oder ein Club mit bis zu 350 Gästen.

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Auf einem schmalen, naturbelassenen Pfad, der am See entlang führt und zu Naturbeobachtungen einlädt, laufe ich zurück zum historischen Radhaus am Stiftweiher und über die Kirchensteige wieder hinauf zum Kloster Roggenburg.

Die imposante Klosteranlage in Roggenburg

Meine Besichtigungstour der imposanten Klosteranlage starte ich am Brunnen im Innenhof und folge den Hinweisschildern zu den Klostergärten. Die Terrassengärten sind nach historisch, barockem Vorbild angelegt und der Meditationsgarten mit dem Efeu-Labyrinth hebt die klösterliche Spiritualität hervor.

kloster roggenburg

Der Kräutergarten zeigt in 12 Beeten ca. 150 Heilpflanzenarten aus ganz Europa und sechs Beete sind bekannten, kirchlichen Persönlichkeiten der Pflanzenheilkunde vom Mittelalter bis in die Neuzeit gewidmet.

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Anschließend werfe ich einen Blick in die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, die mit ihren 70 Meter hohen Türmen eine der bedeutendsten Rokoko-Bauten in Schwaben ist und bewundere die „Große Roggenburgerin“ die Hauptorgel der Kirche.

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Im Klostermuseum ist die Ge­schic­hte des Kl­osters von der Gründung um 1126 bis zur gew­al­t­samen Auf­heb­ung 1802 an­scha­ul­ich darg­e­stel­lt. Im Mit­te­lp­unkt der Aus­stel­l­ung stehen Augsb­urg­er Go­l­dschmie­d­e­arbeiten, sowie kun­stvoll be­stic­k­te Par­amen­te und Ge­mäl­de  aus dem 17. und 18. Jahrhun­dert.

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Das Geheimnis der Wirtin

In der Nähe der Klosteranlage ist das Gasthaus Alte Roggenschenke, das regionale Gerichte, herzhafte Brotzeiten und „Heffadoigdorta“ auf der Speiskarte hat.

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Und wenn ihr euch jetzt fragt, was das denn für eine schwäbische Spezialität ist, dann löse ich schnell das Geheimnis: es ist eine Pizza! Und das ist ihr Geheimnis:

„Die Wirtin hat extra lockeren Hefeteig aus Dinkelmehl geknetet, hat ihn einige Zeit „gehen lassen und wird ihn nun im Blech ausformen und nach Ihren wünschen belegen.“ (Auszug aus der Speisekarte)

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Die Spazierwanderrunde Rothtalblick

STREIFZÜGE-Rothalblick:
Start/Ziel: Parkplatz Waldfriedhof in Weißenhorn
Strecke: 5,3 km | 0,4 km Zuweg
Chillzone: Oberfeldwebelkapelle
Kulturelle Highlights: Lourdeskapelle, Kapelle der Vierzehn Nothelfer

Der Premium Spazierwanderweg Rothtalblick startet in Weißenhorn an der Kapelle der Vierzehn Nothelfer und ist vom Parkplatz Waldfriedhof über einen 400 m langen Zuweg zu erreichen.

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Der Zuweg geht durch einen Buchenwald und ist mit einem Kreuzweg bestückt der zu einer Lourdeskapelle führt. Die reizvolle, im Neorenaissance-Stil erbaute Kapelle gegenüber dem Waldfriedhof wurde im Jahr 1889 von Severina Hauf gestiftet.

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Nur wenige Meter weiter steht bereits die Kapelle der Vierzehn Nothelfer. Die kleine, an zwei Seiten offene Kapelle liegt malerisch am Waldrand mit Ausblick über die Stadt. Im Inneren befinden sich Bildnisse der 14 heiligen Nothelfer, die traditionell bei verschiedenen Nöten angerufen werden.

Ich starte die Spazierwanderrunde, wie auf der Infotafel empfohlen, gegen den Uhrzeigersinn und folge der Wegbeschilderung in den Wald.

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Beim Betreten des Waldes erschließt sich mir eine ruhevolle Welt mit charakteristischen Gerüchen und einzigartigen Geschmäckern.

Ich nehme mir Zeit und genieße das Spiel von Licht und Schatten, wenn die Sonnenstrahlen durch das Blätterdach fallen. Ich entdecke die Nuancen von saftigem Grün, braunen Erdtönen und kleinen Details wie Spinnennetze oder Moose.

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Sanfte Hügel und blühende Felder

Auf dem Streckenabschnitt „Biotope“ wird der Weg zum Abenteuerpfad und bietet auf dem schmalen, naturbelassenen und teils verwilderten Weg ein hohes Maß an Erlebnis und Naturverbundenheit.

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Kurz darauf verlasse ich den Wald und umrunde eine Waldschneise an dessen Ende eine Ruhebank steht. Hier mache ich eine Trinkpause und genieße die traumhaft schöne Natur.

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Die nächste Kapelle auf dem Rundweg ist die Oberfeldwebelkapelle, die abseits der Strecke auf einem kurzen Stichweg zu erreichen ist.

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Das letze Stück der Spazierwanderrunde Rothtalblick verläuft am Waldrand entlang zurück zur Kapelle der Vierzehn Nothelfer.

Dabei genieße ich den malerischen Blick auf die idyllische Landschaft des Rothtals mit seinen sanften Hügeln und blühenden Feldern.

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Viele kleine Genussmomente

Wieder zurück am Parkplatz Waldfriedhof fahre ich nach Schießen, dem größten Gemeindeteil des Klosterdorfes Roggenburg und parke an der Wallfahrtskirche Mariä Geburt. Denn hier startet nicht nur der Premium Spazierwanderweg Roggenburger Klosterblick, hier befindet sich auch die Gaststätte Carina’s Genussgarten.

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Im stilvollen Ambiente werden hier Gerichte der regionalen Küche, die mit sorgfältig ausgewählten, hochwertigen Zutaten zubereitet werden, serviert. Das Fleisch und die Wurstwaren stammen aus der eigenen Landmetzgerei.

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Wieder zurück im Brauereigasthof Autenried lasse ich den Abend im hauseigenen Wellnessbereich, der neben einem großzügigen Hallenschwimmbad über eine Finnische Sauna, eine Biosauna und ein Dampfbad verfügt, ausklingen.