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Entlang des Donaulaufes zwischen Neu-Ulm im Westen und Donauwörth im Osten erstreckt sich die Region Schwäbisches Donautal. Mit dem DonAUwald-Premiumwanderweg, dem Premiumradweg DonauTäler und dem Wanderevent „Donautal-Wandertrio“ hat das Schwäbische Donautal, neben zahlreichen historischen Städten und über 700 Seen in Sachen Naturerlebnis, Vielfalt und Qualität einiges zu bieten.

Im vergangenen Jahr wurden in der Region Günzburg /Neu-Ulm die neuen Premium Spazierwanderwege „Steifzüge“ eröffnet. Diese, vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Rundwanderwege, sind auf kurze Strecken zwischen vier und sechs Kilometern ausgelegt und bieten entspannte Naturerlebnisse in einer besonders reizvollem Landschaft.
In diesem Beitrag stelle ich euch zwei idyllische Spazierwanderwege aus der Region Günzburg vor, nehme euch mit in ein historisches Brauereimuseum und habe Tipps für besonders leckere Genussküchen, die Wert auf kulinarische Traditionen und regionaltypische Besonderheiten legen.

Für meinen Aufenthalt in der Region Günzburg / Neu-Ulm bewohne ich eine komfortable Suite im Autenrieder Brauereigasthof mit Wohlfühlhotel.
Der Brauereigasthof befindet sich neben dem Autenrieder Schloss im „Niederen Schloss“. Das etwa 500 Jahre alte Gebäude wurde liebevoll barrierefrei restauriert und hat im Außenbereich eine große Sonnenterrasse.

Nachdem ich bereits am Vorabend angereist bin und den Abend auf der Sonnenterrasse des Brauereigasthofs mit geschwollenen Bratwürsten und einem Glas Schlossbräu Original ausklingen ließ, starte ich mit einem ausgewogenen Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Tag.
Die Spazierwanderrunde Günzstausee
STREIFZÜGE-Günzstausee:
Start/Ziel: am Mühlweg in Waldstetten
Strecke: 4,1 km | 0,3 km Zuweg
Chillzone: Günzstausee

Die STREIFZÜGE Günzstausee starten am Mühlweg in Waldstetten und führen an liebevoll gepflegten Kleingärten und offenen Wiesen vorbei zum Günzstausee.

Am See nehme ich mir Zeit und lasse auf einer der Ruhebänke die Natur bewusst auf mich wirken. Dabei fallen mir die kunstvollen Muster der Seerosenblätter und die feinen Strukturen der Ufergräser auf.

Auf dem Weg entlang des Günzstausees lausche ich dem Konzert der Natur. Ich höre das leise Summen und Brummen von Libellen und Bienen, das Quaken der Frösche und das Rascheln des Schilfs im Wind.

Am Ende des Sees erreiche ich den kleinen Ort Ellzee, an dessen Dorfplatz sich der beliebte Dorfladen „Ums Eck“ mit integriertem Café befindet.

Auf dem Rückweg nach Waldstetten geht es vorbei an blühenden Feldern und Wiesen und ich genieße die Natur mit allen Sinnen. Dabei gehe ich schon mal in die Hocke und rieche an einzelnen Blüten. Denn jede Pflanze hat ihren ganz eigenen Duft – von süßlich-schwer bis würzig-frisch.

Nach der herrlichen Spazierwanderung laufe ich nur ein paar Straßen weiter zum Brauereigasthof Engel. Als eine der letzten „Kleinbrauereien“ im Landkreis Günzburg wird der Brauereigasthof Engel seit 1878 als Familienbetrieb geführt. Neben bayrisch-schwäbischen Schmankerln, sowie saisonalen Spezialitäten werden authentisch gebraute Biere aus der hauseigenen Brauerei serviert.

Mein Tipp für alle Sparfüchse: Am Montag ist „Schnitzeltag“ und am Donnerstag Abend gibt es die hausgebrauten Biere zu einem besonders attraktiven Schwabenpreis!
Die Spazierwanderrunde Weihergehauweg
STREIFZÜGE-Weihergehauweg:
Start/Ziel: Parkplatz „Naturerlebnispfad“ in Autenried
Strecke: 4,5 km | 0,8 km Zuweg
Chillzone: Salzweiher Autenried
Der Premium Spazierwanderweg Weihergehauweg startet in Autenried am Parkplatz „Naturerlebnispfad“ und führt auf einem rund 800 Meter langem Zuweg, am Brauereigasthof vorbei, zur idyllischen Rundtour.

Auf einem schattigen Waldweg trifft hier die Lebendigkeit der Natur auf die Ruhe des Waldes. Beim bewussten gehen höre ich den Wind in den Blättern rauschen und kleine Tiere durchs Laub huschen.

Die Weihergehauteiche mit der gemütlichen Brotzeithütte am Salzweiher laden zum Innezuhalten ein um die Natur bewusst auf sich wirken zu lassen.


Trotz leichten Nieselregens genieße ich an einer gemütlichen Wellenbank noch einmal die reine, klare Luft mit dem unverkennbaren Duft von Bäumen, Holz und dem aufsteigendem Hauch von feuchter Erde.


Auf einem naturbelassenen Feldweg der am Waldrand entlang führt wandere ich zurück nach Autenried und starte am Parkplatz „Naturerlebnispfad“ noch eine keine Entdeckungsreise.
Ich folge den 12 Stationen des Naturerlebnispfads Schlosspark Autenried auf einer Strecke von 1,2 km und versuche an Klapptafeln alte Baumarten zu erraten, mit einem Fernrohr drei Tierschablonen auf der Insel zu entdecken, Musik auf einem Wald-Xylophon zu machen und die Kübelspritze an einer Brücke auszuprobieren.

Besuch im Brauereimuseum
Zurück im Brauereigasthof möchte ich vor dem Abendessen noch das hauseigene Brauereimuseum besuchen. Hierfür melde ich mich an der Rezeption an.

Auf einem gut beschilderten Rundgang werde ich durch die 170 Quadratmeter große Ausstellung geführt. Anhand liebevoll hergerichteter historischer Exponate lässt sich eindrücklich nachvollziehen, wie noch vor nicht allzu langer Zeit in Schwaben aus Hopfen, Malz und Wasser Bier gebraut worden ist. Ich finde es sehr beeindruckend wie die private „Schlossbrauerei Autenried“ den Reichtum der Braugeschichte hier pflegt und erhält.

Den Abend lasse ich wieder im Bräustüberl des Brauereigasthofs ausklingen. Nach einem Blick in die Speisekarte entscheide ich mich für die gebratenen Schwäbischen Maultaschen mit Röstzwiebeln und einer Dunkelbiersoße. Und dazu ein Urtyp Dunkel – frisch vom Fass. Die Getränkekarte verrät mir, dass ich gleich ein malzwürziges Bier mit einer dezenten Hopfung, einem schneeweißen festen Schaum und einer milden Kohlensäure bekommen. Na dann: Prost!

