Der Panoramaweg bei Sommerhausen

Sommerhausen Panoramaweg

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Tourdaten:
Dauer: 2,5 Stunden
Länge: 8,1 Kilometer
Tourenart: Rundtour
Wegweisung: Grün "Panoramaweg" auf weißem Grund

Was benötigt man für eine Schneewanderung? Blauen Himmel, Sonnenschein und ausreichend Pulverschnee! Und wenn so ein perfekter Tag, hier in der Region, auf einen Sonntag fällt, dann ist das wie ein Lottogewinn, den man mit ganz vielen Gewinnern teilen muss.

Doch heute ist das anders. Wir sind immer noch im Lockdown. Cafes und Restaurants bleiben weiterhin geschlossen und das könnte ein möglicher Grund sein, warum wir nur wenigen Fahrzeugen begegnen, die mit uns die Stadt verlassen.

Sommerhausen

Wir fahren von Würzburg auf der B13 Richtung Ochsenfurt. Vorbei an Randersacker und Eibelstadt, erreichen wir Sommerhausen bereits nach 15 Minuten. Wir nehmen die erste Ausfahrt in den Ort und finden direkt an der Verkehrsinsel unterhalb der Weinberge einen Parkplatz.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sieht man die historische Stadtmauer und das Würzburger Tor, durch das man in den Altort gelangt. Wir wollen aber zum Skulpturenpark am terroir f und nehmen daher die Ölspielstraße, die sich linkerhand der Stadtmauer befindet, bis wir an deren Ende auf den Weg „An der Tränk“ kommen.

Weinlehrpfad

Hier beginnt der Panoramaweg, der leicht ansteigend aus dem Ort hinaus, in die Weinberge und von dort nach Kleinochsenfurt und wieder zurück nach Sommerhausen führt. Auf dem schneebedeckten Weg kommen uns Kinder auf ihren Schlitten entgegen und wir lachen und freuen uns mit ihnen, über diesen herrlichen Tag!

Oberhalb der Weinberge geht es über einen Teilabschnitt des Wein-Kultur-Weges, der mit traditionsreichen Rebsorten gesäumt ist, zum terroir f. Hier an diesem „magischen Ort“ des Frankenweins stehen in einem Skulpturenpark, sieben Winzerfiguren aus Stein, Stahl, Ton und Holz die verschiedene Künstler zum Thema „Arbeit im Weinberg“ geschaffen haben.

terroir f in Sommerhausen

Von hier aus wandern wir auf einem Trampelpfad oberhalb der südlichen Weinberge, der von schneebehangenen Ästen überdacht ist. Wir sind verzaubert von diesem grünen Tunnel aus Bäumen und Sträuchern, der immer wieder den Blick über das herrliche Maintal freigibt.

An einem der vielen tollen Aussichtspunkte entdecken wir ein freies Sitzbänkchen mit einem grandiosen Ausblick. Hier genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen und unsere mitgebrachte Brotzeit.

Sommerhausen_terroir f

Nach dem nicht ganz leichten Abstieg ins Tal, führt der Rückweg von Kleinochsenfurt, parallel zum Main und der alten Bundesstraße, unterhalb der Weinberge zurück nach Sommerhausen.

Durch das Ochsenfurter Tor gelangen wir in den historischen Altort und planen bereits unseren nächsten Besuch – denn Sommerhausen ist viel mehr als nur ein schöner Weinort mit einer historischen Altstadt.

Sommerhausen_Panoramaweg

Nirgendwo in der Region haben sich so viele Künstler aller Couleur niedergelassen wie hier. Musiker, Maler, Schauspieler, Schriftsteller bieten eine große künstlerische Vielfalt.

Auf verschiedenen Bühnen finden hier regelmäßig Theaterveranstaltungen und Konzerte statt und in den Galerien gibt es zeitgenössische Ausstellungen zu sehen.

In den zahlreichen Ateliers, von denen manche ein wenig versteckt in den Hinterhöfen der schmalen Gässchen liegen, bietet das Kunstgewerbe und Kunsthandwerk vom erlesenem Schmuck bis zu wertvollen Antiquitäten für jeden Geschmack etwas.

Sommerhausen_Panoramaweg

Wir laufen auf der Hauptstraße am Schloß Sommerhausen und der umfangreich restaurierten Bartholomäuskirche vorbei, zurück zum Auto. Am Cafehaus Schatztruhe bleiben wir kurz stehen und blicken sehnsuchtsvoll durch die verschlossene Eingangstüre.

Wie gerne würden wir hier, in diesem denkmalgeschützen Gebäude, den Tag mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee und einem selbst gebackenen Kuchen beschließen!

Sommerhausen, wir sehen uns wieder…..