Der DonAUwald-Wanderweg – Etappe 3: von Gundelfingen nach Dillingen

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Tourdaten:
Dauer: 4,5 Stunden
Länge: 13,8 Kilometer
Tourenart: Tagestour
Wegmarkierungen: Hauptwegweiser mit DonAUwald Markierungsplakette und Zuwegung mit Standortplakette

Der DonAUwald zwischen Günzburg und Schwenningen ist eine Urlaubsregion für jede Jahreszeit. Bereits im Frühling ist das Frühlingserwachen rund um die Donau ein besonderes Erlebnis. Im Sommer bietet der schattenspendende Auwald eine willkommene Abkühlung und im Herbst verzaubert der DonAUwald mit einer einmaligen Farbenpracht und der berühmte Donaunebel sorgt für eine mystische Stimmung.

Im Winter, wenn der DonAUwald nicht begangen werden soll, bieten die Orte entlang des DonAUwald-Wanderwegs die Möglichkeit für eine historische Entdeckungsreise, um auf den Spuren von Sebastian Kneipp oder Albertus Magnus zu wandeln. Mit dem Fugger-Express oder dem Regionalzug der Agilis-Bahn sind alle Bahnhöfe zwischen Günzburg und Schwenningen im Stundentakt erreichbar.

Auf der Suche nach dem Apollo-Granus-Tempel

Meine dritte Etappe auf dem DonAUwald-Wanderweg beginnt in der Gärtnerstadt Gundelfingen. Nachdem ich im Steakhouse & Gasthof Sonne ausgezeichnet zu Abend gegessen und geschlafen habe, starte ich nach einem gesunden Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Tag.

Auf dem perfekt ausgeschilderten Zuweg laufe ich über die Parkanlage „Obere Bleiche“ zum Bahnhof und von dort durch das kleine Waldstück an der Wotaneiche vorbei zum Faiminger Stausee.

Der Stausee ist eines der größten Vogelzugrastplätze in Süddeutschland. Täglich sind hier bis zu 50 verschiedene Vogelarten zu sehen. Manche sind in großer Schar unterwegs, andere wie der kleine bunt schillernde Eisvogel, machen sich eher rar.

Vor der Staustufe des Sees biegt der Weg links in den DonAUwald ein und ich wandere auf einem schattigen Waldweg nach Faimingen, einem Ortsteil der Stadt Lauingen. Dort überquere ich die Brenz, einem Nebenfluss der Donau und folge ihrem Lauf.

Der Weg verläuft am Ortsrand entlang. Als ich am Keller einer römischen Villa vorbeikomme, begrüßt mich eine Infotafel mit den Worten „Willkommen in der Römerstadt Phoebiana“. Hier biege ich in den Ort ein und mache mich auf die Suche nach dem Apollo-Granus-Tempel, der wohl größten römischen Tempelanlage nördlich der Alpen.

Der Tempel befindet sich mitten im Ort. Von der Tempelanlage sind noch die Grundflächen des Tempels mit Vorraum, Hauptraum und Rampe, sowie einige Säulen der inneren und äußeren Säulenhalle erhalten. Auf einem Übersichtsplan lässt sich gut erkennen, wie der römische Tempelbezirk um 160 n.Chr. einmal ausgesehen hat.

Entdeckungstour durch die historische Altstadt

Wieder zurück auf dem DonAUwald-Wanderweg laufe ich auf einem idyllischen Weg, der entlang eines Minikanals verläuft, bis zur Mündung der Brenz in die Donau. Am Ufer wurden Wasserbausteine angelegt auf denen man das Naturschauspiel genießen kann!

Von der Brenzmündung führt der Weg direkt in den Luitpoldhain, dem Lauinger Stadtpark. Hier schlängelt sich auf 70 Metern ein offener Bachlauf durch die parkähnliche Anlage. Holzboller am Ufer mit einer Sumpfpflanzen- und Gräser-Anpflanzung laden zum Hinsetzen ein. Am Natur-Wassertretbecken und auf den wellenförmigen Ruhebänke kann man die Seele-baumeln-lassen. Und auch die Kleinsten können sich in Sichtweite auf dem großflächigen Kinderspielplatz austoben.

An der Fischzucht Schloßmühle, mit dem herrlichen Blick auf das ehemalige Herzogschloss, folge ich dem Zuweg und mache eine kleine Entdeckungstour durch die historische Altstadt.

Der Weg zum Marktplatz ist geprägt von historischen Bürgerhäusern mit reich verzierten Giebeln. Von der Stadtpfarrkirche St. Martin laufe ich am Heimathaus vorbei und erreiche das beeindruckende Markplatz-Ensemble mit Rathaus, Schimmelturm und der „Schupfe“, einem Laubengang mit zehn Arkadenbögen.

Unmittelbar vor dem Rathaus steht ein Bronzedenkmal des Albertus Magnus, dem Universalgenie und großen Sohn der Stadt. Von hier aus schlendere ich durch vertäumte Gässchen und gelange über den Wehrgang und das Tränktor zur Spitalkirche und wieder an die Donau.

Auf einem wunderschön angelegten Fußweg laufe ich oberhalb der Donau durch den Stadtwald und erreiche an der Carlsquelle wieder den mächtigen Fluß. Im Schatten der Kastanienbäume wandere ich am Donauufer entlang und genieße dabei die Stille und die faszinierende Naturlandschaft.

Der Weg biegt nach links ab und führt auf einem leicht ansteigenden Waldweg hinauf zur Herrgottsruhkapelle, die am nördlichen Terrassenrand des Donautals, auf halbem Weg zwischen Lauingen und Dillingen liegt.

An der Kapelle startet ein Zuweg nach Dillingen der etwas kürzer ist, aber ich bleibe auf dem Hauptweg und laufe auf einem malerischen Waldweg den Hügel wieder hinunter. Hier verengt sich der Weg zu einem schmalen Pfad und ich bewege mich begeistert durch die wild-romantische Natur des DonAUwaldes. Auf den abwechslungsreichen Wegpassagen wechseln sich zugewachsene Waldstücke, die mich an einen Dschungel erinnern, mit begrünten Waldwegen und Wegen die entlang schilfbewachsener Bäche und Rinnsale führen, ab.

Mein Frühstück wartet bereits auf mich

Wieder an der Donau geht es über eine kleine Steintreppe hinauf auf den Damm und von dort auf dem Donau-Radweg, der von bunt blühenden Wiesen gesäumt ist, nach Dillingen.

Kurz vor der Staustufe Dillingen biegt der Weg wieder in den DonAUwald ab und ich laufe auf einem herrlich begrünten Waldweg durch den Stadtwald. An einer Weggabelung biege ich nach links ab und folge dem Hinweisschild zur Naturkneippanlage Dillingen. Die Naturkneippanlage befindet sich übrigens genau an der Stelle, an der Sebastian Kneipp 1849 das erste Mal ins kalte Wasser stieg, um seine lebensbedrohliche Tuberkulose zu besiegen. Und weil eine Kneippanwendung auch kreislaufanregend ist, die Durchblutung fördert und den gesamten Stoffwechsel belebt, stapfe ich im Storchenschritt ein paar Runden durch das erfrischende Nass.

Wieder zurück auf dem DonAUwald-Wanderweg laufe ich noch ein kurzes Stück auf dem begrünten Waldweg bis zur Dillinger Parkanlage. Hier verläuft der Wanderweg entlang eines Fitness-Parcours und endet am Dillinger Eichwaldbad.

Ich folge dem Zuweg zum Bahnhof und von dort zum Apart Hotel Dillinger Schwabennest. Hier werde ich bereits von Frau Doris Heinisch erwartet. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung erfahre ich, dass mein Frühstück im schon frisch zubereitet im Kühlschrank meines Apartments auf mich wartet und ich nur noch die Brötchen in einem elektrischen Brötchenbäcker aufbacken muss. So kann ich selbst entscheiden wann ich frühstücken möchte und das finde ich absolut super!

Ich betrete das moderne und hochwertig eingerichtete Apartment und bin von der Größe der Räume und vor allem vom Badezimmer sehr begeistert. Die Zutaten des Frühstücks, die gekühlt werden müssen, befinden sich wie versprochen im Kühlschrank der voll ausgestatteten Küche. Es ist wirklich alles, was das Herz begehrt, vorhanden!

Ich packe ein Handtuch und eine Badehose in meinen mitgebrachten Sportbeutel und mache mich auf den Weg zurück zum Dillinger Eichwaldbad. Der Tag ist einfach zu schön für eine weitere Sightseeing-Tour.

Nach dem Sonnenbaden lasse ich den Tag im Biergarten ausklingen. Direkt neben dem Apart Hotel Dillinger Schwabennest befindet sich der Landgasthof „Zur Sonne“.

Der bei Radfahrern sehr beliebte Biergarten des Landgasthofs ist mit seinen 300 Sitzplätzen bereits sehr gut besucht. Das Essen und die Getränke bestellt man an der Theke. Ich entscheide mich für ein Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes Frites und dazu ein kühles Radler-Bier. Das Essen und die Getränke werden nach relativ kurzer Wartezeit von einer freundlichen Servicekraft gebracht und ich genieße mein Essen in gemütlicher Atmosphäre.

Nach einem zweiten Radler-Bier freue ich mich auf das super bequeme Boxspringbett in meinem Apartment und auf die 4. Etappe von Dillingen nach Höchstädt auf dem DonAUwald-Wanderweg.

Alle Etappen

Der DonAUwald-Wanderweg – Etappe 1: von Günzburg nach Offingen

Der DonAUwald-Wanderweg – Etappe 2: von Offingen nach Gundelfingen

Der DonAUwald-Wanderweg – Etappe 4: von Dillingen nach Höchstädt

Der DonAUwald-Wanderweg – Etappe 5: von Höchstädt nach Schwenningen